Nachrede auf die Nasenbande

February 11th, 2012
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Wir waren gestern mit Finchen und Tiffy beim Tierarzt. Nachdem Frau Bödefeld früher bereits Probleme mit einem Tumor hatte, haben Finchen und Tiffy leider auch welche bekommen und besonders bei Tiffy wucherte er so stark, dass sie mittlerweile behindert wurde dadurch. Finchen war sehr dünn geworden und könnte allein auch nicht für sich sein. Außerdem merkte man den Mädels ihr Alter mittlerweile schon sehr stark an.

Wir sind ohne die Beiden wieder nach Hause gefahren.

Die Mädels werden uns immer in guter Erinnerung bleiben. Finchen, die sich stets vorsichtig und schüchtern in Ihrer Röhre verkrochen hat, um erstmal Tiffy vor zu schieben. Tiffy, die alles Wissen wollte, stets neugierig, aufgeweckt und keck überall draufklettern musste und erstmal alles ansehen wollte. Frau Bödefeld, die alles essen wollte und auch verputzte, was Sie vor die Nase bekam. Das waren schon drei tolle Persönlichkeiten, aber so kommen die Dinge und es schien uns respektvoller und vernünftiger zum Tierarzt zu gehen.

Trotzdem ist es sehr traurig… ;-(

 

Tiere

Apple Service 1A

February 7th, 2012
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Ich hatte erneut eine sehr positive Erfahrung mit dem Apple-Service von der ich kurz berichten möchte. Mein 2008er MacBook Pro hat eine Nvidia GF8600M GT verbaut, die leider ab Produktion mit einer serienmäßig hohen Ausfallrate leben musste. Apple hat die Garantie der Videokarten deswegen auf 4Jahre verlängert. Einen entsprechenden Artikel mit der Problembeschreibung findet man unter http://support.apple.com/kb/TS2377. Für die Garantieleistung ist ein Test bei einem Apple Authorised Service Provider nötig. Nachdem mein MacBook neuerdings plötzlich immer wieder eingefroren ist und dabei der Bildschirm wilde Bildfragmentmengen produzierte, habe ich den Apple Hardware Test durchlaufen lassen.

Der AHT liegt bei älteren Apple Geräten auf den mitgelieferten grauen DVDs bei. Man muss zuerst das eventuell aktivierte EFI-Passwort deaktivieren und kann dann beim Start durch Halten der Taste D den AHT starten. Bei mir wurde ein Fehler der Grafikkarte erkannt (sieht im AHT kryptisch aus, in etwa XXXX/X/XXXXXXXX: videocontroller, wobei X für Zahlen und Buchstaben steht). In meinem Fall bin ich also nach einem Anruf bei AppleCare ins Schloss in Braunschweig zu Gravis gefahren.

Der spezielle Test, den der Techniker ausführen musste zum Erkennen des Nvidia-Serienfehlers dauerte nur ein paar Minuten. Leider zeigte der Test bei mir zwar an, dass die Grafikkarte defekt ist, aber nicht den Fehler der für die erweiterte Garantie erwartet wird. Der Techniker telefonierte noch einmal mit Apple und ich bekam mein Mainboard letztlich trotzdem getauscht, auf Kulanz. Das nenne ich wirklich Kundenservice und ich bin erneut begeistert, wie gut und unkompliziert meine Kontakte mit dem Apple Service bisher waren. Sicherlich spielt bei dieser Reparatur eine Rolle, dass ich immer AppleCare zu meinen Rechnern dazu gekauft habe. Ich vermute, dass der Service in diesem Fall generell kulanter abläuft. Trotzdem wäre Apple nicht verpflichtet gewesen mir zu helfen und ich bin sehr froh, dass ich mein MacBook nun noch weiter verwenden kann.

AHT

Apple ,

USB-Blaster auf Windows7 64Bit

September 29th, 2011
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Ich habe sehr viel probiert, bis ich endlich einen Weg gefunden habe den USB-Blaster eines DE2-115 unter Windows 7 64Bit verwenden zu können. Nach einer Neuinstallation funktionierte die Installation des Treibers der unter Quartus 11.0 mitgeliefert wurde zwar. Der Treiber wurde aber als nicht korrekt zertifiziert gemeldet und im Quartus tauchte der USB-Blaster anschließend nicht auf. Gelöst habe ich das Problem mittels der Treiber von Quartus Version 9.1. Dazu mein Vorgehen:

  1. Windows Firewall deaktivieren.
  2. Den Quartus (Standalone-)Programmer installieren (findet man auf dem FTP von Altera unter: ftp://anonymous@ftp.altera.com/outgoing/release/91_quartus_programmer.exe )
  3. Entwicklungsboard anschließen und automatische Treiberinstallation abbrechen. Unter Systemsteuerung -> Hardware und Sound -> Geräte-Manager taucht nun der USB-Blaster mit gelbem Fehlermarker auf. In den Einstellungen den Treiber manuell installieren. Er befindet sich unter c:\altera\91\qprogrammer\drivers, wenn man den Pfad nicht verändert hat.
  4. Den Haken -> Treiber immer vertrauen bei der Installation anwählen.
  5. Windows Firewall wieder aktivieren.
(Ob die Firewall etwas mit dem Erfolg zu tun hat will ich jetzt da es endlich läuft nicht mehr nachvollziehen, aber ich hatte im Altera-Forum entsprechende Tipps gefunden und es deswegen mit deaktivierter Firewall probiert. Diese Treiber scheinen zertifiziert zu sein, zumindest unterscheidet sich die Auswahl während der Installation.)

Projekte

TimeMachine lange Spotlight Indizierung

September 26th, 2011
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Scheinbar da ich längere Zeit meinen Rechner nicht an der TimeCapsule betrieben habe, hat er heute einen Scan der TimeMachine Daten gestartet. Zuerst wurde die Integrität des Backups getestet und nun läuft die Indizierung des Backups schon eine Weile. Ich gehe davon aus, dass es auch lange dauern wird, bis die Indizierung durch ist. 900 GB müssen auch erstmal durchs Netzwerk gehen.

Gerade deswegen interessierte mich, wie lange Mac OS X nun auf der TimeCapsule arbeiten möchte. Ich habe mich im Netz umgesehen und schnell gemerkt, dass die Anzeige nicht korrekt klappt. Da heißt es in den Foren meist als Ratschlag man solle den Rechner einfach über Nacht laufen lassen.

Möchte man Details einsehen, so erscheint immer nur das folgende Fenster, ohne konkrete Zeiten:

Mir ist aber aufgefallen, dass wenn man mit dem Mauszeiger über dem Spotlightsymbol in der Menüleiste bleibt ein Overlay erscheint, dass etwas mehr Auskunft gibt. Das sieht dann so aus:

Bin ich auch nur durch Zufall drauf gestoßen und vielleicht findet jemand der sich die gleiche Frage gestellt hat diese Information hier.

Es stellte sich dann aber heraus, dass die Prozentangaben springen. Die Indizierung kam außerdem nicht zu einem Ergebnis. Nach einem totalen Reset der Indexdaten funktioniert nun aber alles wieder. Der ausschlaggebende Effekt trat erst ein, als ich die lokale Festplatte mit einbezogen habe. Dies funktioniert im Terminal so:

sudo mdutil -ai off

Der Befehl schaltet die Indizierung für alle Laufwerke ab. Mit dem Befehl:

sudo mdutil -E /Volumes/Macintosh\ HD

kann anschließend der Index für das angegebene Laufwerk gelöscht werden. Dies habe ich auch für die TimeMachine und das Backup wiederholt. Der Pfad zum Backup lautet:

sudo mdutil -E /Volumes/Time\ Machine-Backups/Backups.backupdb

Danach startet man die Indizierung mit

sudo mdutil -ai on

Nachdem Spothlight alle Platten neu indiziert hat sollte dann alles wieder funktionieren. Nach dem Reset der Indexdaten funktionierte bei mir auch die Anzeige der Restzeit beim Indizieren wieder normal.

Viel Erfolg!

Apple

Joghurt selber machen

September 7th, 2011
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Jetzt habe ich länger nichts hier geschrieben, aber ein sehr geglücktes Experiment soll seinen Weg auf die Seite finden. Ich habe experimentell Joghurt selber gemacht. Im Keller stand von meinem Bruder noch eine entsprechende Maschine und wir hatten noch Milch und einen Naturjoghurt zum Impfen im Kühlschrank. Das Verfahren ist ganz einfach: mit 2 Teelöffeln Joghurt pro Glas wird geimpft mit den benötigten Kulturen. Dann einen Liter Milch zugeben und die Maschine macht den Rest, indem sie die Temperatur so anpasst, dass die Kulturen arbeiten können. Der Joghurt ist super geworden und echt lecker. Wenn man den Prozess sinnvoll gestalten wollte müsste man aber Frischmilch nehmen und die Kulturen aus Pulver verwenden. Erst dann macht der Aufwand und Stromverbrauch wirklich Sinn, weil man dann genau weiß was im Joghurt drin ist. Trotzdem war es ein schöner Versuch und jetzt landet die Maschine wieder im Schrank.

Outdoor

Trekkingausrüstung FAQ – Fazit

January 24th, 2011
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Vor einigen Fehlkäufen am Anfang ist man nie geschützt, egal wie viel man sich informiert. Einiges verändert sich schon allein durch die Ansprüche die eine spezielle Tour stellt oder mit der Zeit über Verschiebungen der eigenen Ansprüche im Verlangen z.B nach Komfort oder Gewichtsreduzierung.

Nach jeder Tour sollte man seine Packliste kritisch betrachten und optimieren. Was wurde wirklich verwendet, welche Dinge haben Probleme bereitet oder was fehlte mir auf Tour. Ich finde es gerade deswegen ok, wenn man die ersten Anläufe mit etwas zuviel Gepäck unterwegs ist, da sich der Bedarf von allein nach unten reguliert. Von Tour zu Tour lässt man weg was wirklich nicht gebraucht wird und irgendwann ist man bei seiner ganz persönlichen Packliste angekommen. Meine aktuelle Packliste kann man hier auf der Seite finden, siehe link.

Mit der Zeit hat sich auch bei mir einiges angesammelt, das sieht dann so aus:

Ich hoffe die Trekkingausrüstung FAQ hat beim Lesen genau soviel Spaß gemacht, wie mir beim Schreiben. Fragen sind jederzeit willkommen. Ich wünsche allen viel Spaß auf den eigenen Touren in 2011.

Outdoor ,

Trekkingausrüstung FAQ – Kleinkram

January 24th, 2011
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Kleinkram muss mit auf Tour. Hier meine Variante, die ich als sinnvoll erachte.

Meine Luxusartikel sind Kamera und Reisetagebuch. Im Buch selber ist auch Platz für ein wenig Geld. Meine Kamera ist eine Canon Powershot SX200, die als Kompaktkamera nicht viel Platz wegnimmt. Stativ und ähnliches Zubehör verwende ich nicht für meine Schnappschüsse. Handy, Autoschlüssel mit nützlichem Anhängsel, sowie eine grobe Karte runden diesen Teil ab. Die Karte dient mir zur Anreise und groben Orientierung. Handy für Notfälle bzw. auch zur Ortung. Wenn man mit dem Iphone allerdings viel mit dem GPS spielt macht der Akku sehr schnell schlapp. Ich schalte das Handy deswegen auf Tour aus oder in den Flugzeugmodus, damit im Wald nicht ständig nach einer Verbindung gesucht wird, wenn einmal das Netz nicht erreichbar war. Das spart sehr viel Akkuleistung. Für meine Notizen verwende ich einen “perfekten Bleistift” von Faber-Castell, der neben dem großen Radiergummi in der Kappe auch einen Anspitzer dabei hat. Bleistift bietet sich meiner Ansicht nach auf Tour an und notfalls kann man auch mit dem Messer anspitzen.

Mein zweites Paket beinhaltet mehr die tourspezifischen Dinge. Eine detaillierte Wanderkarte mit den lokalen Wanderwegen, sowie Kompass und Entfernungsmesser für die Karte sind zur Orientierung dabei. Ich besitze außer dem Handy kein extra GPS, da ich bisher mit “der altmodischen” Variante gut unterwegs war. Im rechten Bereich sieht man etwas Schnur, Messer und Gabel, meine Signalpfeife, ein kleines Handtuch aus Microfaser und ein Berghaferl. Da ich nachts sehr anfällig gegen Lärm bin (z.B wenn es stark auf das Zelt regnet) habe ich Ohrenstöpsel immer dabei.

Die drei Lampen liegen dort als Beispiele. Zuerst hatte ich die in der Mitte liegende MagLite. Sie verwendet eine normale Birne mit Glühfaden und wird von zwei AA-Batterien gespeist. Rechts daneben liegt eine PowerLED-Alulampe, die aus drei AAA-Batterien deutlich mehr Licht herausholt, dafür die Batterien schneller verbraucht. Ich bin heute auf Tour nur noch mit einer Stirnlampe unterwegs. Ich habe eine Petzl Tikka Plus, die mit vier LEDs unter Verwendung von drei AAA-Batterien in unterschiedlichen Modi betrieben werden kann. Neben drei Helligkeitsstufen gibt es auch einen Blinkmodus, mit dem man auf sich aufmerksam machen kann. Der Vorteil der Stirnlampe ist, dass man beide Hände frei hat und so auch in der Dämmerung bzw. Abend noch ohne Probleme ein Zelt aufbauen kann oder auch im Dunkeln noch kochen kann. Diese Art der Beleuchtung kann ich sehr empfehlen. Wenn es windstill ist eignen sich nachts auch ein paar romantische Teelichter, wobei man dann auf feuerfeste Umgebung achten muss. UCO bietet z.B eine spezielle Laternen für Teelichte an, für mich hat es bisher gereicht die Kerzen im  Berghaferl zu versenken. Man muss sich nur klar darüber sein, dass es zwar romantisch ist, zur Beleuchtung aber eigentlich nichts taugt.

Outdoor ,

Trekkingausrüstung FAQ – Notfallset

January 24th, 2011
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Schneller als man denkt kommt man in eine Notlage und darum ist es zwingend erforderlich mit einem Notfallset auf Tour zu gehen. Auch auf einer Tagestour oder Spaziergang kann man sich schnell einmal verletzten, für mich gehört mein persönliches Set deswegen immer in den Rucksack.

Mein Set ist selbst zusammengestellt, da die im Handel erhältlichen Notfallpakete nicht meinen Ansprüchen genügten bzw. noch modifiziert werden müssten. Zum Schutz gegen Feuchtigkeit verwende ich ZipLock-Beutel, die sehr praktisch in der Handhabung sind. Die Tasche die man darin sieht ist gepolstert, so dass der Inhalt gegen Druck geschützt ist. Längerfristig werde ich mir noch eine Tasche in Signalfarbe mit Kreuz besorgen, da ein großer Nachteil dieser Verpackung ist, dass es nicht sofort als Notfallset ersichtlich ist im Rucksack.

Hier nun der Inhalt im Bild. Ich habe das Set selbst zusammengestellt, nach den Gefahren die ich auf Tour sehe. Für mich sind das besonders Schnitte und Kratzer sowie kleine bis mittlere Wunden. Dies spiegelt sich in Pflastern, Binden und Auflagen sowie Wunddesinfektion wieder. Ich nehme lieber ein kleines Fläschchen mit, damit genug Desinfektion dabei ist. Es gibt in der Apotheke auch getränkte Tücher zur einmaligen Verwendung, die wären etwas leichter. Für die Ersthilfe fremder Personen, die ich eventuell finden könnte, habe ich Handschuhe dabei für meinen eigenen Schutz. Eine Rettungsdecke hilft notfalls beim Wärmen oder Kühlen und nimmt nicht viel Platz weg.

Dann sieht man noch ein paar Gegenstände, die ich einfach immer dabei haben möchte und deswegen in diesem Set habe. Ein Stift gegen das Jucken von Mückenstichen, SeamGrip zum Flicken von Luftmatratzen, Blasenpflaster, Ersatzschnürsenkel, ein kleines Nähzeug mit Nadel, Faden und zwei Sicherheitsnadeln sowie ein Päckchen nochmals wasserdicht verpackter Streichhölzer, damit ich immer irgendwie den Brenner anbekommen kann (falls z.B der Piezzo einmal nicht funktionieren sollte).

An Medikamenten führe ich Halsschmerztabletten, Schmerztabletten, Kopfschmerztabletten und etwas gegen Durchfall mit. Zahnseide und eine Zeckenschlinge runden das Paket ab. Wer regelmäßig Medikamente zu sich nimmt sollte diese ergänzen und auf jeden Fall noch einmal als Zettel mitführen welche Tabletten in welcher Dosis für was genau Verwendung finden. Das hilft den Rettern bzw. falls man doch einmal ins Krankenhaus muss. Wenn ich länger unterwegs bin packe ich noch ein Thermometer ein. Bei Fieber hilft unterwegs ein Wadenwickel und Aspirin, wenn man die Tour nicht sofort abbrechen kann.

Das wichtigste bei einem Notfallset ist, dass man sich selbst damit auseinander gesetzt hat und im Einsatzfall auch weiß was man damit anfangen möchte. Wie bereits erwähnt gehe ich davon aus, dass ich nur kleine Wunden verarzten kann. Ich bin dabei nur in Deutschland unterwegs, wo die Infrastruktur meiner Ansicht nach nicht mehr Erfordert. Für alles Weitere verlasse ich mich auf meine Freundin (ich gehe nie los ohne detaillierte Informationen daheim zu lassen wo ich bin und wie lange ich dort bin), Handy, Signalpfeife und geschultes Rettungspersonal. Teu teu teu! Bisher hab ich mir nichts gedehnt, gezerrt oder gebrochen und hoffe auch sehr, dass das so bleibt.

(alle Angaben ohne Gewähr)

Outdoor ,

Trekkingausrüstung FAQ – Rucksack

January 23rd, 2011
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Die Wahl des Rucksacks hängt natürlich stark vom Nutzen ab. Es sind wichtig bei der Auswahl das Volumen, das Tragesystem und die Nutzungsmöglichkeiten in Form von Taschen, Aufteilung und Zubehör (z.B ein integrierter Regenschutz). Je nach Umfang der Touren gibt es drei unterschiedliche Rucksackgrößen.

Ich habe hier meine Sammlung an Rucksäcken einmal aufgestellt. Die Vorzüge und Nutzungsmöglichkeiten der einzelnen Modelle werde ich nun im weiteren ausführen. In der Mitte sieht man den kleinsten Vertreter meinen Alltagsrucksack. Er dient mir vor allem zum Transport von Notebook, Schreibmaterial und Kaffee zum Studium, kann aber auch für einen Spaziergang, Einkauf oder Tagestour super eingesetzt werden.

In das Netz vorne kann man sehr gut Kleinkram werfen an das man schnell heran möchte. Rücksäcke in dieser Größe bieten manchmal einen Bauchgurt, wodurch sie auch auf dem Fahrrad gut zu benutzen sind. Leider liefert TheNorthFace keinen Regenschutz zu diesen speziellen Modellen. Entsprechende Hüllen sind aber im Zubehör erhältlich. Mich hat der Rucksack als Alltagsrucksack überzeugt, da er ein gepolstertes Notebookfach beinhaltet, was für mich sehr wichtig ist, da ich quasi nie ohne Notebook aus dem Haus gehe.

Für kleine Touren interessant wird es aber erst mit einem größeren Modell. Im mittleren Bereich um die 50 Liter haben die Rucksäcke noch Schultersysteme. Das bedeutet, dass die gesamte Last auf der Schulter liegt. Der Bauchgurt dient nur der Fixierung bzw. Stabilisierung des Rucksacks. Für Tages-/Wochenendtouren reicht dies sehr gut oder auch wenn man ohne Zelt nur auf Hüttentour geht ohne Selbstverpflegung. Wenn man mehr Gepäck dabei hat wird es hier aber schnell unbequem an den Schultern, bis zu 10 Kilo sind mit diesem System möglich.

Bei den Rückenauflagen gibt es unterschiedliche Systeme. Deuter erzeugt mit dem aircomport-System Abstand zum Rücken, indem der Rucksack etwas gekrümmt wird und wie im Bild zu sehen nur ein Gazestück aufliegt mit mehreren gut gepolsterte Kontaktstellen an der Hüfte. Die anderen Systeme benutzen ausgeschäumte Polster oder luftige Materialien im Rückenbereich. Die Idee ist immer für eine gute Belüftung des Rückenraumes zu sorgen, damit der Träger unter dem Rucksack nicht ins Schwitzen gerät. Mich hat der Deuter damals im Test überzeugt, da er sich sehr gut an meinen Körper anschmiegte. Einziger Wehmutstropfen ist die gebogen Form des Rucksacks, die für die Belüftung ein deutlicher Vorteil ist, den Rucksack aber im Alltag schwer brauchbar macht. Gerade Mappen oder Schreibblöcke nehmen gern die Form das Rucksacks an bzw. Ordner gehen ganz schlecht rein. Hier sieht man schon, dass dieser Rucksack eher für Wochenendtouren gedacht ist und dabei spielt er bei mir auch alle Vorteile gut aus.

Ist man länger als Selbstversorger und mit Zelt unterwegs, dann braucht man deutlich mehr Volumen und auch mehr Gewicht soll mit. Was das Tragesystem über die Schultern nicht tragen kann, schafft dafür ein System mit Hüftgurt. Die Hauptlast des Rucksacks liegt auf der Hüfte des Trägers und nur ein Teil bleibt auf den Schultergurten. So wird ein Nutzgewicht von 20-25 Kilo möglich. Zusammen mit einem Volumen von 80Litern kann man dann schon eine Menge Dinge einpacken.

Da das Tragesystem bei diesen Rucksäcken sehr massiv und aufwendig ist, bringt der Rucksack selber schon 3-4Kilo auf die Waage. Hier greift die Gewichtsspirale von der man in Trekkingforen oft lesen kann und die sich Ultraleicht-Trekker zu Nutze machen. Je mehr ich mitnehmen möchte, desto mehr muss ich mitnehmen, um dies auch tragen zu können. Neben Rucksack mit Tragesystem habe ich plötzlich bedarf für schwere Schuhe, die meine Knöchel vor dem Umknicken schützen und damit ich mit dem zusätzlichen Gewicht auch trittsicher bleibe. Besonders schwere Schuhe beeinflussen die Leistung auf Touren aber sehr, auch wenn sie nötig sind. UL-Trekking setzt daher auf eine leichte Grundausrüstung, die im leichten Rucksack mit einem leichten Trailschuh nutzbar ist. Ich selber halte nicht viel von dem UL-Trend, da man viele Einspaarungen auf Kosten von Reserven und Sicherheit erkauft. Gerade Anfänger im Bereich Trekking sollten ruhig ihre Erfahrungen machen und bei den ersten Touren lieber zu viel als zu wenig einpacken. Mit steigender Erfahrung regelt sich das mitgeführte Gewicht dann von alleine. Als Grundmarke für einen gut gebauten Mann kann ich mitgeben, dass mehr als 20 Kilo keinen Spaß mehr machen. Wenn also möglich würde ich immer versuchen unter dieser Marke auf Tour zu bleiben, dies ist aber meine ganz eigene Erfahrung.

Einmal ab von meinen persönlichen Erfahrungen und meinen Rucksäcken. Wichtig ist, dass man weiß welche Ziele man hat vor dem Rucksackkauf. Von der Idee einen Rucksack für alles zu kaufen sollte man sich verabschieden. Je nach Zielen gibt es unterschiedliche Modelle die den Sinn am besten abdecken. Hier muss ganz klar investiert werden, damit man dann auch viel Spaß mit dem Material hat. Fächer für Trinksystem oder Trinkflaschen haben alle Modelle gemein. Die einzelnen Taschen und Aufteilungen kann man nur konkret vergleichen.

Rucksäcke kann man nicht vernünftig online kaufen. Ich bin ganz sicher, dass dabei nichts passendes auf dem Rücken landet. Jeder Rücken unterscheidet sich und obwohl die Tragesysteme meist sehr anpassbar sind muss man selber vergleichen. Dafür ist es auch nötig den Rucksack mit Gewicht auf den Rücken zu setzen. Hier hilft der Fachhändler mit Beratung und der Möglichkeit zum Probieren. Gerade bei den Trekkingrucksäcken mit Hüftgurt ist das Testen die beste Methode um ohne Druckstellen durch die ersten Touren zu kommen. Ein guter Händler hat verschiedene Modelle zur Verfügung und fragt zuerst gezielt nach den Zielen einer Tour. Er vermittelt außerdem die richtige Methode zum Aufsetzen und Absetzen des Rucksacks. Ich empfehle sehr den Kontakt zu einem Fachhändler zu dem man auch Vertrauen hat, dann klappt es auch mit der Wahl des richtigen Rucksacks (wie ich in 2009 zu meinem Rucksack kam ist hier im Blog nachzulesen, siehe link).

Outdoor ,

Hamsterkäfig Eigenbau

January 23rd, 2011
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Hier einige Details zum Aufbau des neuen Hamsterkäfigs. Das Gehege besteht aus einem IKEA-Tisch auf dem beschichtete Spanplatten in 1 cm Dicke zusammen mit einer Plexiglasplatte verbaut wurden. Hier im Überblick, wobei die Einrichtung noch verändert werden wird.

Die Seitenteile es Käfigs sind vorgebohrt und auf Stoß mit Spax verschraubt.

Ich wollte die Seitenteile eigentlich am Tisch festschrauben, aber Becci war der Ansicht ich solle den Käfig nur gegen Herunterrutschen sichern. Es ist so möglich ihn leicht ganz herunter zu heben. Ich habe dafür acht Metallstreifen am Tisch befestigt, da ich davon ausgehe, dass der Tisch später eh nicht mehr zu gebrauchen ist.

Zuletzt fehlte eine Halterung für die Plexiglasplatte. Hier habe ich aus Modellbauleisten eine günstige Führungsschiene geleimt, da es nur Platten in 5 mm gab im Baumarkt und diese passen leider nicht in die Führungsschienen, die ich dazu hätte bekommen können.

Die Plexiglasplatte ist mit einer Frontleiste abgeschlossen, die nur in den Zwischenraum vorn gesteckt wird. Sinn ist falls man die Plexiglasplatte herausnimmt, dass nicht alles Streu herausfällt. Trotzdem hat man so auch die Möglichkeit wenn gewünscht vorn alles aufzumachen und das Streu einfach raus zu fegen, was die Reinigung hoffentlich stark vereinfacht.

Auf jeden Fall gefällt Bert das Gehege scheinbar sehr gut.

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